Do., 12.07.2018 - 19:00 Uhr

German Jazz Trophy: Rolf und Joachim Kühn

SpardaWelt Eventcenter Stuttgart


Preisverleihung und Konzert
Auftrittszeiten siehe www.jazzopen.com
jazzopen Stuttgart 2018

GERMAN JAZZ TROPHY 2018 GEHT AN Rolf und Joachim Kühn
Die Brüder Rolf und Joachim Kühn werden mit der German Jazz Trophy 2018 ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert, sowie einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Hajek. Er wird verliehen von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung und
JazzZeitung.de sowie der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V. Stuttgart.
Aus der Begründung der Jury:
Die Lebenswege der beiden Brüder verliefen unterschiedlich. Zeitweise entfernte sich ihre Auffassung vom Jazz, doch es kam immer wieder zu fruchtbaren Begegnungen zwischen dem 15 Jahre älteren "Traditionalisten" Rolf und dem "Innovator" Joachim. Auf der CD "Lifeline" von 2011 ist mitzuerleben, wie sie ihre
Lebenslinien wieder nah zueinander brachten. Beide Musiker stammen aus Leipzig und in ihren außergewöhnlichen Karrieren spiegelt sich die deutsche und internationale Jazzentwicklung in besonderem Maße wieder. Beide führte ihre Kunst hinaus aus den engen Grenzen der DDR und beide bezogen sich zeitlebens
auf ihre musikalischen Wurzeln in der Bachstadt Leipzig, wo sie ihre ersten musikalischen Gehversuche unternommen hatten. Auf ihren Instrumenten sind Rolf und Joachim Kühn exzellente Könner, deren Virtuosität aber nie zum Selbstzweck wird, sondern sich immer einer überzeugenden musikalischen Aussage unterordnet. Es ist kein Zufall, dass bei
Instrumentalisten auch als Komponisten mit jeweils ganz eigenem Gehalt hervorgetreten sind.
Rolf Kühn (* 29. September 1929 in Köln)
Rolf Kühn lernte ab 1937 das Klavierspiel. Weil er wegen seiner jüdischen Mutter nicht das Konservatorium besuchen durfte, wurde er heimlich von Privatlehrern unterrichtet. Bereits in jungen Jahren wurde er mit Musiktheorie und Kompositionslehre vertraut. 1941 unterrichtete ihn Hans Berninger, der Solo-Klarinettist des Gewandhausorchesters
in Leipzig. Rolf Kühn fand in frühen Nachkriegsjahren durch die Pianistin Jutta Hipp zum Jazz, spielte im 1947 gegründeten Rundfunk-Tanzorchester Leipzig Saxophon und Klarinette und wechselte drei Jahre später zu RIAS Berlin. 1956 übersiedelte Kühn nach Amerika und gastierte in New York mit Caterina Valente. Von 1958 bis 1962 spielte der
Klarinettist im Orchester von Benny Goodman und - als Nachfolger von Buddy DeFranco - anderthalb Jahre als Solo-Klarinettist bei Tommy Dorsey. 1962 kehrte Rolf Kühn nach Deutschland zurück und leitete das NDR-Fernsehorchester in Hamburg wurde. Er spielte mit Albert Mangelsdorff und anderen als Solist bei den „German Allstars“, gleichzeitig
entstanden ab den 1960er Jahren zahlreiche Schallplattenveröffentlichungen als Leader und Sideman auf renommierten Labeln wie Polydor, Vanguard Records, Brunswick Records, Amiga, Intercord, Impulse! Records und natürlich MPS.


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