So., 13.05.2018 - 20:00 Uhr

Sohn

Im Wizemann (Halle) Stuttgart


Hinweis vom 20.09.2017: Veranstaltung verlegt vom 31.10.17 auf den 13.05.18 und vom LKA Longhorn nach im Wizemann Stuttgart

Sobald SOHN anfängt von seinen letzten zwei Jahren zu erzählen wird offensichtlich warum er "Rennen" als Album-Titel für sein neues Album wählte. "I was running nonstop that whole time," reflektiert er. "It was this incredible blur of seeing the whole world all in one go. I was going from experience to experience to experience always saying yes, and that's just an incredible thing to put yourself through as a human."
Doch gleichzeitig ist es natu¨rlich auch auslaugend - sowohl physisch, wie emotional. Und als es soweit war, "Rennen" aufzunehmen, wusste SOHN, dass er langsamer machen mu¨sste. Kritiker wie Fans warteten schon unruhig auf den Nachfolger zum 2014er Release "Tremors". Dem Album, das von der Sunday Times das Label "spellbinding" bekam und den Produzenten zum international gefeierten Star machte. Die Songs des Album wurden über 60 Millionen mal gestreamt, brachten SOHN auf die großen Festival-Bühnen der Welt und drei mal auf Tour um den Erdball herum in nur zwei Jahren. Es war aufregend, aber nicht sehr förderlich für das Schreiben neuer Musik. Und somit zog sich SOHN, nachdem all das beendet war, in eine entlegene Gegend in Nord-Kalifornien zuru¨ck, um Luft zu holen. "I went up there for a month on my own with basically every piece of equipment I had. I set up in a little part of the house and had a month of solitude to write these songs." Die ersten zwei Wochen vergingen ergebnislos, aber plötzlich war es als wäre ein Schalter umgelegt und die Inspiration war zurück. SOHN arbeitete hauptsächlich nachts, häufig bis 6 Uhr morgens, um seine Visionen frisch und unmittelbar einzufangen. "After all that touring, I didn’t know if I had any more songs left in me," gesteht er. "You've got to re-find that hunger again."
SOHN machte einen Packt mit sich selbst, jegliche Selbst-Zweifel, die ihn zurückhielten beiseite zu wischen, und mit den neuen Songs Grenzen auszuloten. Nichts war verboten und aus diesem Manifest, resultierten die wohl aufregendsten Songs seiner Karriere. Der Album Opener "Hard Liquor" ist dafu¨r das perfekte Beispiel, bei dem SOHN die du¨ster dru¨ckende Seite seines R&B-Entwurfs in Szene setzt, wie es noch vor wenigen Jahren für ihn undenkbar gewesen wäre. "Originally that song was going to go to another artist," erklärt SOHN, der schon Songs mit Rihanna geschrieben hat und Remixe für jeden von Disclosure zu The Weeknd produziert hat. "I always had in the back of my head that it was way too bold or too confident for me to sing myself, but I realized if it’s a great song and I'd love to sing it, then I should just sing it. Once I did, it became this really important texture, something vital to the entire aesthetic of the record. The only way I was ever going to write a song like that was if I didn’t realise I was writing it for myself."
Mit dieser neuen Attitüde versehen produzierte SOHN eine mutige Kollektion neuer Songs. Bei "Dead Wrong" singt er daru¨ber seinen eigenen Instinkten zu vertrauen und die Konsequenzen zu ignorieren. "Conrad" nimmt dagegen das unheilvolle politische Klima in Europa zum Thema, während SOHN eine Ansammlung an leeren Flaschen, Ku¨chen Geräten und das Haus selbst als Percussion-Instrumente verwendete. Eine neue Liebe, eine Hochzeit und ein Kind haben sein Leben verändert und das hat auch den neuen Sound des Albums geprägt. "This was definitely an exercise in trying not to overwork the songs and not to make things too complicated," erklärt er. "I think I've had a tendency in the past to overthink the sounds and the layers out of some kind of fear, whereas this time I forced myself to only add those


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