So., 24.06.2018 - 18:00 Uhr

Robert Schumann - Liederabend mit Johannes Kaleschke und Friederike Haug

Kursaal Stuttgart-Bad Cannstatt



Robert Schumann - Liederabend mit Johannes Kaleschke (Tenor) und Friederike Haug (Klavier)
Großer Kursaal Stuttgart-Bad Cannstatt
Liederkreis (Joseph von Eichendorff) Opus 39
Phantasiestücke Opus 111
Dichterliebe (Heinrich Heine) Opus 48
Konzertdauer ca 100 Minuten, Bewirtung durch Mitglieder des Vereins DAS PIANISTISCHE BAND e.V. im Wandelgang des Großen Kursaals.
Die Konzertreihe Das Pianistische Band präsentiert in ihrem 10. Konzert unter dem Titel "Robert Schumann - Lieder-und Kammermusikjahre" einen Liederabend mit dem deutschen Tenor-Solisten und Opernsänger Johannes Kaleschke"
Im Jahr 1840, dem Jahr seiner Eheschließung und somit des lang ersehnten und endlich erfüllten privaten Glücks, komponierte Robert Schumann wie im Rausch ca. 150 Lieder. Mehr als die Hälfte seines gesamten Liedschaffens entstand in diesem sogenannten "Liederjahr" und an seine Frau Clara schrieb Schumann: "Ach, ich kann nicht anders, ich möcht mich totsingen wie eine Nachtigall!" Auch die zwei Hauptzyklen unseres aktuellen Konzertprogramms, der "Liederkreis" op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff sowie die "Dichterliebe" nach Gedichten von Heinrich Heine stammen aus diesem "Liederjahr" und sie zeigen Schumanns enormes Feingespür für die Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache und die Affinitäten von Wort und Ton. Robert Schumann besaß eine literarisch-musikalische Doppelbegabung, er war ebenso Komponist wie Literat und somit überaus zugänglich für die Verbindungen und gegenseitige Durchdringung von Musik und Literatur. Durch seinen feinsinnigen und tiefgründigen Zugang zur Poesie fand Schumann in der Liedkomposition ein besonders starkes Mittel, sich auszudrücken und seiner Suche nach einer poetischen Tonsprache , einer poetischen Ästhetik der Musik nachzugehen.
Schumanns Liedkompositionen stehen zunächst ganz in der Tradition Schuberts, entwickeln aber einen eigenen Stil, der die Emanzipation des Klavierparts von der Stimme weiter vorantreibt. Dem Klavier fällt bei Schumann sehr viel mehr als nur Begleitcharakter zu, das Klavier ist Interpret des Textes, Kommentator und oftmals entscheidender Hinweisgeber dessen, was im Text zwischen den Zeilen verborgen liegt. Die eigenständigen, teils ausgedehnten Nachspiele fungieren quasi als musikalische Deutung zum poetischen Gehalt der Worte. Robert Schumanns Musik ist zutiefst durchdrungen von dem Drang, innere Seelenzustände auszudrücken, zu beleuchten, man könnte fast sagen zu offenbaren. Seine Musik ist stets stark subjektiviert, es wird nicht Distanz angestrebt, sondern vielmehr die Offenlegung innerer Befindlichkeiten, des Erlebens eigener Empfindungen und Stimmungen. Und so eröffnet sich dem Zuhörer ein intensives Erlebnis romantischer Wort-und Tonkunst, auf einer Reise durch die typischen Motive und Sprachbilder der Romantik: der Sehnsucht und des Fernwehs, des Leidens ebenso wie der Hoffnung, der Naturverbundenheit, der Märchen und Sagen, der Welt der Nacht, der Träume und der menschlichen Abgründe und natürlich der Liebe mit all ihrem Schmerz und all ihrer Erfüllung.
Dauer ca. 2 Stunden


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